Reise - Nachrichten aus aller Welt

Aktuelle Reisenachrichten mit zahlreichen Adressen und Links. Heute u.a. mit Nachrichten zu:


Wasser-Wandern in der Schweiz

Die besten Campingplätze für eine Städtereise mit dem Wohnmobil

Sieben Tage in Anchorage: Pendeln zwischen Wildnis und City-Life

Mit Rad und Schiff durch die Provinz Zeeland

2019: Auf den Spuren von Pieter Bruegel

Neues Magazin für Rad-Urlauber

Wasser-Wandern in der Schweiz
Unzählige Wanderwege führen entlang der Flussläufe, zu malerischen Bergseen und bis in die entlegensten Täler der Schweiz. Fünf besonders schöne Wander-Routen laden wasserbegeisterte Wandervögel, Abenteurer und Naturliebhaber ein, die Schuhe zu schnüren.

Champagne und Ardennen

Foto: Die Verzasca im Tessin (c) Ascona-Locarno Tourismus, Alessio Pizzicannella

Auf dem Sentiero Verzasca (Tessin)
Idyllisch schlängelt sich der Weg ab Sonogno, immer in Flussnähe, durch lichte Birken- und Lärchenwälder und führt über Moorwiesen von Brione nach Lavertezzo. Am Wegrand gibt es verschlafene, oft liebevoll restaurierte Dörfer wie den Flecken Frasco, abenteuerliche Hängebrücken und einsame Badeplätzchen zu entdecken – zudem verwunschene Grotti mit lokalen Köstlichkeiten wie dem süffigen Merlot. Ihn gönnt man sich am besten zu Tessiner Spezialitäten wie Risotto oder Polenta. www.myswitzerland.com/de/erlebnisse/route/sentiero-verzasca,
www.schweizmobil.ch/de/wanderland/routen/route-074.html

Wasserweg „Ils Lejins“ Sils/Furtschallas (Graubünden)
Die einzigartige hochalpine Seen- und Pflanzenwelt des Oberengadins präsentiert sich auf dieser Rundwanderung zu den sechs Lejins (romanisch für „kleine Seen“). Ausgangspunkt ist die Mittelstation Furtschellas (2312 Meter über Meer). Dann geht es entlang der felsigen Flanken des Corvatsch-Massivs. Stärkung gibt es in der Rabgiusa-Hütte oder im Restaurant La Chüdera mit seiner Aussichtsterrasse. Der Wasserweg ist auch für kleine Entdecker geeignet: Mit dem Spiel-und-Spaß-Heft „Plitsch & Platsch“ lernen Kinder viel Wissenswertes über die sechs Seen des Wasserwegs. Das Heft ist an den Kassen der Talstationen Corvatsch oder Furtschellas kostenlos erhältlich.
www.myswitzerland.com/de-ch/erlebnisse/route/wasserweg-ils-lejins-silsfurtschellas/
www.schweizmobil.ch/de/wanderland/routen/route-0721.html
www.engadin.stmoritz.ch/winter/de/gastronomie/osteria-rabgiusa/
www.engadin.stmoritz.ch/sommer/de/gastronomie/la-chuedera/

Entlang des zweifelnden Flusses (Jura & Drei-Seen-Land)
Kurz vor St-Ursanne schlägt der Fluss Doubs einen scharfen 180-Grad-Bogen, als wenn er nicht wüsste, wohin. Vielleicht ist der radikale Richtungswechsel der Grund, weshalb die Römer den Fluss Doubs nannten. Das Wort stammt vom lateinischen „dubitus“, der Zögernde, Zweifelnde. Der fast 300 Quadratkilometer große Naturpark Doubs liegt im Nordwesten der Schweiz und wird an der Grenze zu Frankreich durch den gleichnamigen Jurafluss begrenzt. Los geht die Wanderung in Soubey. Auf dem linksufrigen Abschnitt zwischen La Charbonnière und St-Ursanne wandert man fast immer auf Naturpfaden in Nähe des blaugrün schimmernden Flusses. Endpunkt der Wanderung ist das mittelalterliche Städtchen St-Ursanne, bekannt für gute Forellen-Restaurants.
www.schweizmobil.ch/de/wanderland/routen/etappe-01737.html

Vier-Seen-Wanderung Engelberg (Luzern–Vierwaldstättersee)
Ausgangspunkt für die Vier-Seen-Wanderung ist die Seilbahnstation Melchsee-Frutt. Über den Melchsee, vorbei an der Kapelle erreichen die Wanderer den Tannensee. Hier kann bei der Feuerstelle mit gedecktem Sitzplatz eine kleine Pause eingelegt werden. Weiter geht es über die Tannalp zum Engstlensee. Bei der Engstlenalp können die Wanderer sich mit Spezialitäten der Alpkäserei stärken. Danach beginnt der Aufstieg zum Jochpass, wo die Wanderer beim Berghaus eine kleine Pause einlegen können, bevor es auf der anderen Bergseite wieder hinunter zum Trübsee geht. Von dort geht es zum Endpunkt der Wanderung nach Engelberg.
www.myswitzerland.com/de-ch/erlebnisse/route/vier-seen-wanderung/,
www.schweizmobil.ch/de/wanderland/routen/route-0574.html

Suonenwanderweg in Nendaz (Wallis)
Nendaz ist ein Paradies für Suonenwanderer und besitzt mit acht „Bisses“ das größte noch aktive Suonennetz. Suonen sind historische Wasserleitungen. Die Suonen (Bisse du Milieu und Bisse Vieux) durchfließen Fichten- und Lärchenwälder und Weiden; sie dienen zur Bewässerung der Himbeerplantagen. Durch Wälder, Wiesen und Auen führt der Suonenwanderweg Nendaz immer entlang der historischen Wasserleitungen. In den Boden gebaut, in den Fels geschlagen oder befestigt – die Suonen sind wichtige Zeugen des Kampfs der Einwohner von Nendaz gegen den Wassermangel. Die Wege entlang der Suonen sind flach und durchqueren ganz unterschiedliche Landschaften: Zudem bieten sie stets neue, überraschende Ausblicke auf Täler, Dörfer und Berge.
www.myswitzerland.com/de-ch/erlebnisse/route/die-historische-wasserroute/,
www.schweizmobil.ch/de/wanderland/routen/route-0156.html

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.myswitzerland.com, der E-Mail-Adresse [email protected] oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Die besten Campingplätze für eine Städtereise mit dem Wohnmobil

Ob Amsterdam, Budapest oder Rom — immer mehr Wohnmobilreisende zieht es für einen Kurztrip in die europäischen Metropolen. Dabei ist die Wahl des richtigen Campingplatzes besonders wichtig: Bei einer Städtereise sollte der passende Stellplatz möglichst zentral liegen und eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel bieten. rent easy, der Spezialist für Wohnmobilvermietung im Premiumsegment, stellt eine Auswahl an Campingplätzen in den schönsten Großstädten Europas vor:

Amsterdam
Die niederländische Hauptstadt heißt jährlich mehr als fünf Millionen Touristen willkommen und begeistert mit den berühmten Grachten, Museen sowie zahlreichen Märkten und Parks. Für Wohnmobilreisende empfiehlt sich der Aufenthalt auf dem Camping Zeeburg, direkt am Ijmeer gelegen und dennoch in unmittelbarer Nähe des Zentrums von Amsterdam. Gäste erreichen die Innenstadt in nur wenigen Minuten mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn. Wer die Gegend um Amsterdam lieber vom Wasser aus genießen möchte, der kann am Campingplatz auch ein Kanu mieten.

Budapest
Die Donaumetropole lässt sich am besten vom Campingplatz Arena Camping aus erkunden. Die Anlage ist zentral gelegen und beliebte Sehenswürdigkeiten wie das Parlament, die Basilika oder der Burgpalast lassen sich von hier aus bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Der Campingplatz ist das ganze Jahr über geöffnet und überzeugt mit zahlreichen schattigen Plätzen, einem Bachlauf und einem fairen Preis-Leistungsverhältnis. In der Nähe des Platzes befinden sich Lebensmittelgeschäfte, eine Bäckerei und verschiedene Restaurants.

Wien
Camper mit Kindern werden sich auf dem Aktiv Camping Neue Donau im Donau- Erholungsgebiet sehr wohl fühlen. Der Platz, mit Anbindung an das Wiener Fahrradnetz und die U-Bahn, ist einerseits zentral gelegen und andererseits in unmittelbarer Nähe des bekannten Wiener Prater situiert: Wohnmobilurlauber können demnach aus diversen Freizeitangeboten wählen. Dazu gehören auch ein Rad-, Boot- und Skateverleih, eine Surf- und Tauchschule sowie ein Wasserskilift.

Rom
Besucher der ewigen Stadt finden mit dem Village Flaminio einen Campingplatz mit etwa 200 Stellplätzen im Norden Roms. Der extra eingerichtete Info Point informiert über die verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel und bietet Besuchern die Roma Pass Card sowie Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, Forum Romanum oder die Vatikanischen Museen. Für Entspannung nach einem anstrengenden Tag in der Stadt sorgt ein Sprung in den Pool oder ein Besuch in der Cocktail Bar, die jeden Abend geöffnet hat.

Paris
Im 16. Pariser Arrondissement gelegen, ist der Camping de Paris der ideale Startpunkt für die Besichtigung der französischen Hauptstadt. Ein Shuttle-Service bringt Gäste des Platzes zur nächsten Métro-Station. Sportliche Camper haben die Möglichkeit, sich ein Fahrrad zu mieten und die Stadt der Liebe, mit ihren Wahrzeichen wie dem Eiffelturm, dem Triumphbogen oder der Champs-Elysées, per Drahtesel zu erkunden.

Prag
Mitten in der Natur und trotzdem nah am Zentrum der tschechischen Hauptstadt, liegt der Campingplatz Sokol Praha. Bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Prager Burg, die Karlsbrücke oder die Altstadt lassen sich von hier aus bequem erkunden. Ein Minibus fährt die Gäste vom Platz aus zum nächsten Bahnhof, von wo aus der Zug nur wenige Minuten ins Zentrum benötigt. Für Familien steht in den Sommermonaten ein Kids Club zur Verfügung, außerdem bietet der Campingplatz ein Schwimmbecken, eine Minigolfanlage und Tischtennisplatten.

Berlin
In Berlin gibt es zahlreiche Stellplätze in zentraler Lage, auf denen Wohnmobile gegen geringe Gebühr abgestellt werden können und Sanitäranlagen zur Verfügung stehen. Wer aber einen klassischen Campingplatz mit mehr Komfort vorzieht, wird am Mahlower See am südlichen Stadtrand der Hauptstadt fündig. Der in 2006 angelegte Platz ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen und idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Berlin oder Potsdam. Der Platz verfügt über moderne Sanitäranlagen, WLAN auf dem Gelände, zahlreiche Verpflegungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe und verschiedene Freizeitattraktionen wie Ponyreiten und einen Kindererlebnispark.

Stockholm
Von Mitte April bis Anfang Oktober öffnet Bredang Camping Stockholm seine Tore für Gäste, die die schwedische Metropole erkunden möchten. Die Anlage liegt nur zehn Kilometer südöstlich des Zentrums und verfügt über einen Einkaufsladen sowie ein Restaurant. Nur 700 Meter vom Platz entfernt, befindet sich die nächste U-Bahnstation in Richtung Innenstadt. Im Sommer können Gäste auch den Linienbootverkehr in die Stadt oder zum Schloss Drottningholm nutzen.

Barcelona
Direkt am Strand und dennoch nur wenige Kilometer von Barcelona entfernt, liegt der Camping 3estrellas. Camper erreichen die spanische Metropole bequem per Bus und haben am Platz zudem die Möglichkeit, verschiedene Touren und Ausflüge nach Barcelona und Umgebung zu buchen. Wassersportler können sich vor Ort Kajaks und Surfbretter mieten, außerdem werden Windsurf-Kurse angeboten. Wohnmobilreisende haben die Wahl zwischen Standardstellplätzen von etwa 90 Quadratmetern Größe, Premium Stellplätzen mit 120 Quadratemetern oder den Playa Plots in direkter Strandlage.

Dublin
Eine Städtereise mit dem Wohnmobil nach Dublin ist aufgrund des Linksverkehrs eine besondere Herausforderung. Daher empfiehlt es sich, einen Stellplatz auf dem Camac Valley Campingpark vor den Toren der Stadt zu reservieren und mit dem Bus ins Zentrum zu fahren. Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor den Toren des Platzes, sodass Camper die bekannten Sehenswürdigkeiten wie das Guinness Storehouse, St. Patricks Cathedral oder den Dublin Zoo problemlos erreichen können. Mitten im Grünen gelegen sind die großzügigen Wohnmobil-Parzellen durch kleine Hecken begrenzt. Die Anlage verfügt außerdem über einen Kinderspielplatz und WLAN.

Reisende, denen klassische Wohnmobile für eine Städtereise zu unhandlich und zu groß sind, können bei rent easy übrigens kompakte CamperVans aus der neuen „City“ Kategorie mieten. Die Modelle der Kategorie City Classic, City Extra und City First punkten durch Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und Multifunktionalität. Die Fahrzeuge lassen sich leicht rangieren und problemlos durch enge Straßen lenken.

Weitere Informationen zu den City-Modellen und anderen Fahrzeugkategorien von rent easy unter https://www.rent-easy.de/fahrzeuge/

Sieben Tage in Anchorage
Pendeln zwischen Wildnis und City-Life
Kirschen, Gemeinde Hagen Anchorage ist nicht irgendeine Stadt in den USA, sie ist die einzige Metropole in Alaska sowie Start und Ziel internationaler Flüge und zahlreicher Natur-Erlebnisse. Sieben Tage für Bärenbeobachtungen, Gletscherwanderungen oder eine Fahrt mit der Alaska Railroad versprechen enge Kontakte mit der Wildnis des 49. US-Bundesstaates. Wer dann noch Lust hat, mehr über Land und Leute zu erfahren, besucht das Anchorage Museum und das Alaska Native Heritage Center und am Abend eines der trendigen Restaurants in der Stadtmitte. Infos: http://www.anchorage.net.

Foto: JodyO-Photos / Visit Anchorage

Bergwanderung auf den "Hausberg"
Der Flattop Mountain erhebt sich gleich hinter der östlichen Stadtgrenze von Anchorage. Ein Trail, der als leicht bis mittelschwer gilt. Man sollte mehrmals eine Rast einlegen – nicht nur zum Verschnaufen, sondern um die fantastische Aussicht auf die Stadt und den Cook Inlet zu genießen. Wer einen Wochentag wählt, kann auf ruhigen Pfaden marschieren.

Alaska Wildlife und Conservation Center
Am südlichen Ende des Turnagain Arms, etwa eine Autostunde von Anchorage entfernt, liegt das Alaska Wildlife und Conservation Center (AWCC), eine der größten Besucherattraktionen Alaskas. Dieser Wildpark ist kein Zoo. Seit 1993 ist das 65 Hektar große Gelände für verwaiste und verletzte Wildtieren eine vorübergehende oder permanente Heimat. Derzeit beherbergt das AWCC 170 Tiere: Bären, Elche, Hirsche, Karibus, Kojoten, Wölfe, Bisons, Moschusochsen, ein Adler und andere in Alaska beheimatete Tierarten leben unter Bedingungen, die der freien Wildbahn sehr ähnlich sind. Auf dem Rückweg sollte man einen Abstecher nach Girdwood machen und mit einer Gondel auf den Mount Alyeska fahren.

Zum Bärenbeobachten zu den Brooks Falls
Man kennt die Bilder: Braunbären stehen auf den Stufen der Brooks Wasserfälle und essen sich an Lachsen satt, die ihnen förmlich ins Maul springen. Die Brooks Falls befinden sich im Katmai Nationalpark, rund 500 Kilometer südöstlich von Anchorage. Mehrere Veranstalter bieten vom Wasserflughafen am Lake Hood Tages-Flugexkursionen zum Bärenbeobachten an. Allein der Flug u. a. über das aktive Vulkangebiet des "Tals der 10.000 Rauchsäulen" ist spektakulär. Ranger bereiten die Besucher auf Begegnungen mit den braunen Riesen vor. Das große Fressen an den Fällen lässt sich aus nächster Nähe von zwei Aussichtsplattformen aus beobachten.

Mit der Alaska Railroad mitten hinein in die Natur
Was für ein erfreulicher Anblick, wenn der blau-gelbe Zug auftaucht! Besonders erlebnisreich ist die Strecke von Anchorage in Richtung Süden entlang des Turnagain Meeresarms. Die Fahrt führt durch die majestätische Bergwildnis bis in das 200 Kilometer entfernte Hafenstädtchen Seward oder bis zum Spencer Glacier. In Richtung Norden bietet sich ein Tagesausflug nach Talkeetna an, ein sympathisches Hippiestädtchen mit herrlichem Blick auf Nordamerikas höchsten Berg, den Denali. www.alaskarailroad.com

Eiswandern auf dem Matanuska Gletscher
Ein einzigartiges Alaska-Abenteuer erleben man bei dieser geführten Wanderung entlang des Matanuska Gletschers, des größten mit einem Fahrzeug erreichbaren Gletschers in Alaska! Blaue Schmelzwasserseen, beeindruckende Eisformationen und tiefe Gletscherspalten machen diese Exkursion sehr spannend. Das Matanuska-Susitna-Tal ist spektakulär umrahmt von drei Bergketten: der Alaskakette, dem Talkeetna-Gebirge und dem Chugach-Gebirge. Ein Guide sorgt für alle Sicherheitsvorkehrungen.

Schiffstour durch den Prince William Sound
Vom Städtchen Whittier aus geht es durch eine wilde, verschlungene Fjordlandschaft mit 26 Gletschern, die großenteils ins Meer kalben. Es ist immer wieder ein ergreifender Moment, wenn Doppelhaus-große Brocken von den Eiswänden abbrechen und mit Getöse ins Meer stürzen. Bei dieser mehrstündigen Tour lassen sich Vogelkolonien, Seeotter, Delfine und Buckelwale beobachten.

Weitere Infos: Visit Anchorage, Anchorage, AK 99501-2212, Tel. 001-907-257-2363, www.anchorage.net. Condor fliegt im Sommerflugplan bis 24. September 2019 dienstags, donnerstags, samstags und sonntags nach Anchorage. Flüge in der Economy Class sind ab rund 400 Euro pro Person und Strecke buchbar.
Mit Rad und Schiff durch die Provinz Zeeland

Zeeland - Foto © Rückenwind Reisen

Dabei sein ist alles! Der olympische Gedanke stellt sich ganz von selbst ein, wenn man das Programm dieser neuen Rad- und Schiffs-Reise liest. Da bekommt man Lust auf den nächsten Fahrrad-Urlaub und würde man am liebsten sofort die Sachen packen, um an Bord der MS Olympia zu gehen. Doch etwas Zeit bleibt noch, bis das komfortable, gemütliche Flussschiff in Rotterdam zur ersten Zeeland-Tour für Rückenwind Reisen ablegt.

Am 22. Juni ist Premiere. Dann startet die MS Olympia zur ersten von insgesamt 12 geplanten 8-Tage-Reisen in den Westen der Niederlande, eine spannende Region, die größtenteils aus Inseln und Halbinseln besteht. Die Meeresarme Ooster- und Westerschelde reichen bis tief in die zeeländische Landschaft. Ein Paradies für Tiere und Pflanzen, aber auch für Radurlauber. Die Radwege sind breit und flach, wie man es von Holland gewöhnt ist. Da kann höchstens mal der Wind von vorn den flotten Tritt stören. Einschiffung ist ab 16 Uhr in Rotterdam. Vorher lohnt sich ein kleiner Sightseeing-Trip durch die lebendige Metropole, zum Beispiel zur Markthalle, die von den Niederländern als „Antwort auf die Sixtinische Kapelle“ bezeichnet wird. Später startet die MS Olympia in Richtung Dordrecht, dem ersten Hafen der Tour. Die weiteren Häfen sind Hellevoetsluis, Bruinisse, Middelburg, Veere und Willemstadt. Die Tages-Etappen (zwischen 25 und 58 Radkilometer) führen zu historischen Städten wie Zieriekzee, zu den Deltawerken (Sturmflutwehre) und immer wieder zu Urlaubsstädtchen am Meer mit himmlischen Badestränden.
Genießer nutzen die Gelegenheit (trotz VP) in einem der vielen Fischrestaurants Zeelands die regionalen Köstlichkeiten zu probieren: Miesmuscheln, Austern, Oosterschelde-Hummer.
Das Leben an Bord der MS Olympia ist entspannt und gemütlich. Die max. 96 Gäste treffen sich im Panoramasalon, auf dem großen, teilweise überdachten Sonnendeck oder zum Essen im netten Restaurant. Das 2015/16 renovierte Schiff hat 49 Kabinen (alle außen, 11 oder 12 Quadratmeter), davon 2 Einzelkabinen. Alle verfügen über Du/WC, Föhn, Telefon, TV, Kühlschrank, Klimaanlage und Panoramafenster.

„Land im Meer. Durch die Provinz Zeeland“ – 8 Tage VP ab 799,- €. Im Preis enthalten: tägliche Kabinenreinigung, Bettwäsche und Handtücher, alle Hafen-, Brücken- und Schleusengebühren, tägliche Radtourenbesprechung, Routenbuch für individuelle Touren, Bordreiseleitung und Leihrad-Versicherung. Leihrad 70,- €, E-Bike 165,- €.

Weitere Infos und Buchungen im Reisebüro oder direkt bei Rückenwind Reisen GmbH, Am Patentbusch 14, D-26125 Oldenburg, Tel. 04 41/4 85 97-0, www.rueckenwind.de

2019: Auf den Spuren von Pieter Bruegel

20.Feb. 2019 bis 15. Feb. 2020

Nach dem Auftakt der Themenjahre "Flämische Meister 2018-2020" mit dem Barockjahr 2018 in Antwerpen liegt der Schwerpunkt im Jahr 2019 auf Pieter Bruegel dem Älteren. Anlässlich des 450. Todestages des bedeutenden Malers erinnert Flandern mit einer beeindruckenden Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen an das Leben und die Zeit des außergewöhnlichen Künstlers.

Es ist zwar nicht viel vom Leben Pieter Bruegels bekannt, doch vieles lässt sich aus seinen Bildern ableiten. Mit seinem Einfallsreichtum und seiner Vorstellungswelt beeinflusste er die folgenden Generationen zutiefst. Als überraschend einfallsreicher Maler und Zeichner stellte Bruegel häufig das Landleben der einfachen Leute dar, und zeigte mit seinen Bildern, wie bunt das Leben damals war. Obwohl er gar nicht auf dem Land lebte, sondern beinahe sein ganzes Erwachsenenleben zuerst in Antwerpen und später in Brüssel wohnte, wurde er "Bauernbruegel" genannt. Mit seiner ausdrucksstarken legendären Darstellung aus dem Alltagsleben ist Pieter Bruegel weitgehend verantwortlich für die Entwicklung der nationalen flämischen Mentalität und der kollektiven Selbstwahrnehmung als hart arbeitendes, aber lebenslustiges Volk.

Ab dem Frühjahr 2019 ehrt die Metropole ihren einstigen Mitbürger mit mehreren erlesenen Ausstellungen und einem stadtweiten Veranstaltungsprogramm. So wird die Königliche Bibliothek Brüssel, die eine beispiellose Sammlung von Bruegels Arbeit auf Papier besitzt, für die Ausstellung "Bruegels Welt in Schwarz und Weiß" ganz besondere Stücke aus dem Depot holen. Das Bozar beteiligt sich mit gleich zwei Ausstellungen am Themenjahr: "Druckkunst im Zeitalter von Bruegel" und "Bernard van Orley". Im mythenumwobenen Stadttor "Hallepoort" aus dem Jahr 1381 öffnet sich ein virtuelles Tor zum Bruegel-Universum.

Auch auf dem Land wird Bruegel in den unterschiedlichsten Facetten zu erleben sein: Die Ausstellung ?Bruegels Welt? im Freilichtmuseum Bokrijk wird die Gemälde des Künstlers zum Leben erwecken. Hier werden die Besucher Leben und Landschaften aus Bruegels Zeit sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen - und das alles in den historischen Scheunen, die selbst einzigartige Zeugnisse historischer Handwerkskunst sind. Auf Schloss Gaasbeek wird in der Ausstellung "Das Narrenfest" der Geist Bruegels nicht nur durch die Kraft der Gemälde, sondern auch durch Musik, Literatur und Film lebendig. Daneben werden vom 1. Juni bis 30. September in ganz Flandern 40 ausgewählte Werke des Projekts "Flämische Meister in Situ" an ihren Originalplätzen, abseits der Touristenpfade zu sehen sein.

In den Königlichen Museen der Schönen Künste mit ihrer Sammlung mit Kunst des 16. Jahrhunderts können Besucher bereits seit 2016 alte Meister neu erleben: In der einzigartigen virtuellen Ausstellung "Unseen Masterpieces" werden Bruegel-Meisterwerke zerlegt in tausende Dateien und eine Milliarde Pixel in 3D präsentiert, darunter "Der Sturz der rebellierenden Engel". Das Original des Bildes sowie das Bruegel-Werk "Die Volkszählung zu Bethlehem" sind eine Etage höher im neuen Bruegel-Saal im KMSK ausgestellt.

Highlights im Bruegel-Jahr 2019:
The Great Escape, bis Ende 2019, Kapellekerk Brüssel
Unseen Masterpieces & Bruegel-Box, permanent, KMSKB Brüssel
Bernard van Orley: Der Weg zu Bruegel, 20. Februar - 26. Mai 2019, BOZAR Brüssel
Druckkunst im Zeitalter von Bruegel, 20. Februar - 26. Mai 2019, BOZAR Brüssel
Bruegels Welt, 6. April - 20. Oktober 2019, Domäne Bokrijk
Das Narrenfest: Bruegel wiederentdeckt, 7. April - 28. Juli 2019, Schloss Gaasbeek
Bruegels Auge: Die Landschaft nachgestalten, 7. April - 31. Oktober 2019, Dilbeek
Flemish Masters in situ - 40 Werke in ganz Flandern, 1. Juni - 30. September 2019
Bruegel: Ein Tor zum 16. Jahrhundert, 21. Juni 2019 - 21. Juni 2020, Halleport, Brüssel
Bruegels Welt in Schwarz und Weiß, 15. Oktober 2019 - 15. Februar 2020, Brüssel

Details: www.flemishmasters.com

Neues Magazin für Rad-Urlauber
Urlaubsreisen mit dem Fahrradboomen – egal ob selbst organisiert oder als Rundum-Sorglos-Paket bei einem der zahlreichen Spezialveranstalter gebucht. Immer mehr Menschenmöchten auch im Urlaub nicht auf ihr Fahrrad oder E-Bike verzichten. Europas größter Radmedienverlag Delius Klasing reagiert auf diese Entwicklung und bringt am 27. März 2019 ein großes RADREISEN-Sonderheft seines Fahrrad-Titels MYBIKE auf den Markt

Radreisen Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad nicht nur im Alltag oder auf dem täglichen Weg zur Arbeit, sondern nehmen es auch häufig mit in den Urlaub. Beflügelt durch den nachhaltigen E-Bike-Boom ist der Fahrradmarkt spürbar gewachsen. Diese Entwicklung ist für die Fahrrad-Spezialisten von Delius Klasing mit ihren führenden Radmedien BIKE, TOUR, EMTB, FREERIDE und MYBIKE nicht neu. Die Erkenntnisse aus der jährlich vom Verlag erhobenen Marktdatenstudie, an der 2018 mehrere zehntausend Leserinnen und Leser teilgenommen haben, gaben Delius Klasing den Ausschlag, eine neue Radreise-Publikation auf den Markt zu bringen. Denn laut Studie werden Radreisen immer beliebter und der Informationsbedarf ist ungebrochen groß.

Das neue 148-seitige Sonderheft RADREISEN 2019 der Fahrrad-Zeitschrift MYBIKE richtet sich an alle, die ihre Freizeit und ihren Urlaub gerne auf dem eigenen Rad verbringen. Im Reiseteil stellt die Redaktion unter anderem die 15 schönsten Radtouren in Deutschland vor und liefert sieben Sommerziele inklusive Bade-Tipps. Im Serviceteil der neuen Jahrespublikation geben die Experten nützliche Ratschläge für Reisen mit dem Rad, liefern Hinweise zur Ausrüstung und Bekleidung sowie zur Planung und Vorbereitung eines erlebnisreichen und erholsamen Radurlaubs. Eine Kaufberatung zeigt darüber hinaus, welches Bike für welchen Trip am besten geeignet ist. Ergänzt wird der redaktionelle Serviceteil durch eine umfassende Übersicht von Radreiseveranstaltern im deutschsprachigen Raum mit ihren angebotenen Reisezielen, geführten Touren sowie Terminen und Preisen. Abgerundet wird das Special durch Angebote von Tourismusregionen, Reiseveranstaltern und Unterkunftsbetrieben.

Das MYBIKE-Sonderheft RADREISEN 2019 erscheint erstmals am 27. März 2019 zum Preis von 6,50 Euro im Zeitschriftenhandel. Infos unter: www.mybike-magazin.de


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