Wandern in Nordmazedonien



Im dritten Teil unserer Wanderreise durch Albanien und Nordmazedonien führt uns ein zweitägiger Abstecher von Albanien an den Ohridsee ins benachbarte Nordmazedonien. Trotz des relativ kurzen Aufenthaltes zeigt sich rasch, wie gut sich auch diese Region für Wandertouren eignet.
Hier finden Sie den ersten Teil und den zweiten Teil unserer Wanderreise.


Kloster Sv. Naum


Nordmazedonien, Kloster Sveti Naum

Erste Station ist das kurz hinter der albanischen Grenze direkt am Ohridsee gelegene Kloster Sv. Naum., vor allem während der Sommermonate Ziel zahlreicher Touristen. Gegründet wurde die Klosteranlage Ende des 9. Jhs. vom hl. Naum, der von der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche als Heiliger verehrt wird. Er wirkte als Missionar im damaligen Großmährischen Reich und war als Schüler der Heiligen Kyrill und Method an der Entwicklung und Verbreitung der altkirchenslawischen Schriftsprache beteiligt. Zusammen mit Klemens von Ohrid arbeitete er in Ohrid als Lehrer christlicher Studenten und schrieb und übersetzte zahlreiche Bücher, womit er eine wichtige Grundlage für die slawischer Literatur und Kultur schuf. Naum ist in einem steinernen Sarg in der Klosterkirche beerdigt.

Nordmazedonien, Kloster Sveti Naum

Eingang zum Kloster

Nordmazedonien, Kloster Sveti Naum

Souvenirstände vor dem Klostergelände

Die dreischiffige Kreuzkuppelkirche der Klosteranlage kann besichtigt werden, sie birgt eine jahrhundertealte Ikonostase und Fresken aus der Zeit um 1800.

Gleich beim Kloster werden verschiedene Bootstouren angeboten,u.a. zu den Quellen des Flusses Crn Drim,der hier in den Ohridsee mündet oder auch in die Stadt Ohrid selbst.

Nordmazedonien, Start der Ausflüge auf dem Fluss Crn Drim

Start der Ausflüge auf dem Fluss Crn Drim

Nordmazedonien, Bronzezeitliche Pfahlsiedlung Michov Grad

Bronzezeitliche Pfahlsiedlung Michov Grad



Die Bootsfahrt von Sv. Naum nach Ohrid führt an Michov Grad vorbei, einer rekonstruierten prähistorischen Pfahlsiedlung, deren Ursprünge in der Bronzezeit liegen (1500 v. Chr.)und die vermutlich bis um 700 v. Chr. genutzt wurde. Die Siedlung, die einst auf tausenden von Pfählen errichtet wurde, konnte teilweise rekonstruiert werden und dient heute als Museum. Lehmverputzte Holzhäuser vermitteln einen guten Eindruck der damaligen Lebensverhältnisse.

Der Ohrid-See


Ohrid-See

Er gehört zu den ältesten Seen Europas, der ca. 350 qkm große Ohrid-See, dessen größerer Teil zu Nordmazedonien und dessen kleinerer Teil zu Albanien gehört. Seine maximale Tiefe beträgt 288 m, sein Alter wird auf 2 bis 5 Mio. Jahre geschätzt. Im See finden sich 200 einzigartige Pflanzen- und Tierarten (Schnecken, Krebse, Kieselalgen etc.), darunter 17 endemische Fischarten, also Fische, die nur hier vorkommen und deren Ursprünge bis auf das Tertiär zurückgehen. Die bekannteste ist wohl die Ohridforelle, die lange Zeit als Delikatesse gehandelt wurde und bis zu 5 kg schwer wurde. Sie steht mittlerweile unter strengem Schutz, wird jetzt aber auch in Fischfarmen gezüchtet.

Ohrid-See


Südöstlich des Sees erstreckt sich der Nationalpark Galicica, der sich bis zum Prespa-See hin erstreckt. Zusammen mit dem gesamten See und der Altstadt von Ohrid wurde diese Region 1979 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Weiter...



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